Mythen und Bräuche rund um Ostern

Osterhase

Damit ihr bestens informiert in die Osterfeiertage startet, beschäftigen wir uns heute mit Osterbräuchen und räumen mit Mythen auf. Es ist allseits bekannt, dass der Osterhase an Ostern kommt, aber wer weiß, warum das eigentlich so ist? Und wieso bringt er Ostereier? Welche Bräuche gibt es in anderen Ländern? Warum werden Frauen in Ungarn mit Parfum bespritzt?

Warum bringt ein Hase die Ostereier?

Der Osterhase ist das bekannteste Symbol der Osterzeit – Er bringt die Süßigkeiten und Geschenke am Ostersonntag. Wo der Osterhase herkommt, ist leider nicht hundertprozentig eindeutig. Noch im letzten Jahrhundert war der eierlegende Osterhase in einigen Teilen Deutschlands völlig unbekannt. Im westfälischen und hannoverschen Raum brachte ein Fuchs die Ostereier, in Schleswig-Holstein, Oberbayern und Österreich der Hahn und in Thüringen der Storch. Eine mögliche Erklärung die eine Verbindung zwischen dem Osterhasen und dem Osterfest erklärt ist die Geschichte der Göttin Eostre. Den Mythen nach ist der Hase das Symbol der Fruchtbarkeitsgöttin Eostre. Da Ostara, das Fest der Eostre, immer im Frühling gefeiert wird und im Zuge der Christianisierung zu Ostern wurde, bot sich der Hase als Oster-Symbolik an. Der Hase wurde also in die Geschichte und Mythologie um Ostern integriert.

Warum werden Ostereier verschenkt?

Aber wieso bringt der Osterhase Ostereier? Das Ei symbolisiert in vielen Kulturen die Fruchtbarkeit und neues Leben. Für die Christen bedeutet das Ei die Auferstehung Jesu Christi am Ostersonntag, während die zerbrochene Osterschale als Grab gedeutet wurde. Die Bezeichnung „Osterei“ tauchte erstmalig 1615 auf. Die Tradition des Osterei-Verschenkens geht auf einen alten Brauch im Mittelalter zurück. Die Bauern mussten die Steuern und Abgaben am Gründonnerstag mit Eiern bezahlen. Mit der Zeit änderte sich die Tradition und es wurden auch Kinder und Freunde mit Eiern beschenkt, um Ihnen eine Freude zu machen.

Die Bemalung der Ostereier kommt nicht von irgendwo: Zu Beginn wurden die Eier nur rot gefärbt um an das Leiden Jesu Christi zu erinnern. Dieser hatte sein Blut für die Erlösung der Menschheit vergossen. Mit der Zeit wurden die Eier aber immer bunter und kunstvoller bemalt. Heute werden sie auf alle mögliche Weise verziert und beklebt.

Duftende Ostern in Ungarn

Eine ungarische Eigenart zu Ostern ist das „Locslás“, also das  „Begießen“, der Frauen und Mädchen am Ostermontag. Dieser besondere Brauch ist auch in der Slowakei, in Tschechien und in Polen bekannt. Das Ostergießen ist christlicher und heidnischer Herkunft und geht auf einen Fruchtbarkeitsbrauch zurück. Das Ziel des Begießens ist die Bewahrung der Schönheit und Gesundheit der Frauen.

Es fing ganz gewöhnlich mit Wasser an: Am Ostermontag  zogen die Männer mit ihren Söhnen und einem Eimer Wasser los zur Verwandtschaft, zu Freunden und Nachbarn. Die Frauen warteten zu Hause und bereiteten typische Ostern Köstlichkeiten zu. Sie waren elegant gekleidet und trugen schicke traditionelle Volkstrachten. Bei Ankunft der Männer und Ihrer Söhne wurden die Frauen mit dem Eimer Wasser bespritzt. Im Gegenzug erhielten sie von den Frauen selbst gefärbte rote Eier, die als ein Symbol des Lebens, des Blutes und auch der Liebe gelten.

Das war vor 40-50 Jahren. Zwischenzeitlich wurde der Eimer Wasser durch einen Spritzer Sodawasser ausgetauscht. Auch heute wird das Ostergießen noch praktiziert. Statt einem Eimer Wasser oder Sodawasser werden die Frauen mit Kölnisch Wasser besprüht.

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